Mit Ihrer Beteiligung von 150 Euro im Monat und ein wenig Ihrer Zeit und Expertise fördern Sie die Zukunft. 161 talentierte Studierende erhalten 2023/24 das Stipendium und sind mit 72 Fördernden aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft vernetzt.

Das jährlich wachsende Netzwerk mit über 200 Fördernden und einem Talentepool aus mehr als 1000 Stipendiat*innen steht Ihnen mit der Förderung zur Verfügung. Mit unserem Projekt "Gezielte Nachwuchsgewinnung" werden Ihnen Kontakte zu talentierten Studierende gezielt ermöglicht.Dadurch verbinden wir ihr Ziel der Nachwuchsgewinnung und unser Ziel Studierende erfolgreich in der Region zu vernetzen.

Die Förderung durch regionale Unternehmen, Alumni und Stiftungen stärkt die Region Niedersachsen mit talentiertem Nachwuchs.

Vorteile für Fördernde

Unternehmen

  • Talentförderung: Unternehmen und Organisationen haben die Möglichkeit, früh Talente zu erkennen und zu fördern. Dadurch können sie potenzielle künftige Mitarbeiter oder Kooperationspartner gewinnen. Mit der kostenfreien Teilnahme am Modellprojekt "Gezielte Nachwuchsgewinnung" durch ein Unternehmensvoting bekommen Unternehmen zusätzlichen Zugang zu gezielten Kontakten, über das eigentliche Matching Fördernde-Stipendiat*in hinaus.
  • Networking: Die Förderer kommen in Kontakt mit Hochschulen, anderen Unternehmen und talentierten Studierenden, was ihr Netzwerk erweitern und die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft stärken kann.
  • Employer Branding: Die Förderung von Stipendien trägt zum positiven Image eines Unternehmens oder einer Organisation bei. Sie demonstrieren gesellschaftliche Verantwortung und Engagements für Bildung und Nachwuchsförderung.
  • Steuerliche Vorteile: Die finanziellen Zuwendungen für das Deutschlandstipendium sind als Spenden absetzbar und bieten somit steuerliche Vorteile.
  • Präsenz an Hochschulen: Fördernde können ihre Präsenz an Hochschulen verstärken, indem sie sich bei Veranstaltungen einbringen und ihr Engagement sichtbar machen.
  • Teilhabe an Innovationen: Durch die Nähe zu den Hochschulen und den Austausch mit den Geförderten können Förderer frühzeitig Einblicke in Forschung und Entwicklungen gewinnen und diese für ihre Zwecke nutzen.
  • Gestaltungsmöglichkeiten: Die Fördernden haben zum Teil die Möglichkeit, Kriterien für die Vergabe der Stipendien mitzubestimmen (z. B. Studienrichtung, besondere Qualifikationen) und somit gezielt in Bereiche zu investieren, die für sie von Interesse sind.
  • Nachwuchssicherung: Vor allem für Fachkräfte in Mangelberufen bietet das Deutschlandstipendium Unternehmen die Chance, Studierende frühzeitig für sich zu interessieren und sie auf ihrem Karriereweg zu begleiten.

Stiftungen

  • Chancenvielfalt an Hochschulen mit voranbringen
  • Bildung sichern
  • Jungen Menschen trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten Stabilität und Perspektive geben
  • Als Teil des Netzwerkes Region stärken und Nachwuchs fördern

Alumni

  • Stärken den Nachwuchs an Mentor*innen
  • Geben mit der Förderung Wertschätzung, Stabilität
  • Können die eigenen Erfahrungen teilen und neue über die Stipendiat*innen gewinnen

Hochschulen

  • Stabilisieren die Studierenden finanziell
  • Geben den Studierenden eine gute Chance, das Studium erfolgreich zu beenden
  • Geben den Studierenden einen hilfreichen Kontakt in die Arbeitswelt 

Vernetzung

Auswahl der Stipendiat*innen

Die Stipendiat*innen werden in einem einstufigen Auswahlverfahren von einer unabhängigen Kommission aus Politik, Wirtschaft und Sozialem bestimmt. Es werden folgende Kriterien berücksichtigt: Ehrenamt, Noten und persönliche/familiäre Hürden.

Bei der Auswahl steht neben den Kriterien zum Werdegang auch das passende Matching zwischen Fördernden und Stipendiat*innen im Vordergrund.

 

Ziel der Kommission ist es, gewinnbringende Verbindungen zu schaffen. Fördernde können mit einer Zweckbindung, z. B. für eine Fachrichtung oder einen Studiengang, die Auswahl mitbestimmen.

Projekt "Gezielte Nachwuchsgewinnung"

Mit diesem Projekt möchten wir an dem Ziel „gewinnbringende Verbindung für beide Seiten“ ansetzen und dieses fördern. Über das Matching zwischen Unternehmen und Stipendiat*innen hinaus, möchten wir Ihnen Kontakte zu talentierten Studierende gezielt ermöglichen. Damit bauen wir den Netzwerkgedanken weiter aus. Dadurch verbinden wir ihr Ziel der Nachwuchsgewinnung und unser Ziel Studierende erfolgreich in der Region zu vernetzen. Das ist unser großes Anliegen. Ausgewählte Stipendiat*innen bekommen die Möglichkeit Unternehmensfavoriten zu wählen und diese Stimmen werden dann Unternehmen als Kontakte zur Verfügung gestellt, um auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und Angebote gezielt an eine Interessengruppe weiterzuleiten. Denn wir sind überzeugt, dass ein bestehendes eigen gewähltes Interesse die gewinnbringende Verbindung fördert.

Begleitprogramm

Ein Begleitprogramm bestehend aus (online) Workshops, Vernetzungsformaten oder Jobbörsen fördert das Netzwerk aus Fördernden, Stipendiat*innen, Hochschulvertreter*innen und Alumni. Fördernde organisieren Workshops oder begleiten durch die Erfahrungen Stipendiat*innen zu Fragen rund um Beruf und Karriere.

Das Netzwerk bildet eine Gemeinschaft, aus der Freundschaften, Berufseinstiege, Praktika oder Mentorships entstehen.

Mit der Förderung und den Veranstaltungen werden Unternehmen Akteur*innen und schaffen sich eine weitere Sichtbarkeit in der Region.

 

Fördernde werden

Sie haben sich für eine Förderung entschieden?

Sie können dafür jederzeit Kontakt mit uns telefonisch oder per E-Mail aufnehmen.

Sie können auch sofort die ⇒ Fördervereinbarung ausfüllen und Ihre Förderung startet immer zum 1.10.des Jahres.

Alle Fördernden, sofern Sie dem zustimmen, lernen Ihre Stipendiat*innen persönlich kennen und die HAWK organisiert im weiteren Verlauf der Förderung Vernetzungsmöglichkeiten. Mit Beginn der Förderung erhalten Sie die Kontakte der Stipendiat*innen.

Mit der Vergabefeier wird das Förderjahr eingeleitet.

Häufig gestellte Fragen zum Deutschlandstipendium (FAQs)

Mittelgeber*innen können beispielsweise Alumni der HAWK, Privatpersonen, Unternehmen oder Stiftungen sein. Auch öffentlich-rechtlich organisierte Institutionen können ein Deutschlandstipendium fördern. Entscheidend ist die private Herkunft der Mittel.

Der Beitrag aus privaten Mitteln für ein Deutschlandstipendium von 12 Monaten beträgt 1.800 Euro im Jahr. Das sind 150 Euro im Monat, die der Bund verdoppelt. Somit erhalten Stipendiat*innen monatlich 300 Euro Unterstützung für zwei Semester. 

Fördernde können mit 150 Euro das Deutschlandstipendium unterstützen. Fördernde können sich z.B. mit anderen Personen oder Unternehmen für ein ganzes Stipendium von 12 Monaten zusammenschließen.

Geleistete Stipendienbeiträge können steuermindernd geltend gemacht werden. Eine Zuwendungsbescheinigung wird jeweils nach Ablauf des Kalenderjahres durch die HAWK ausgestellt.
 

In der Förderperiode 2023/24 starteten wir erstmalig mit diesem Projekt. Mit diesem Projekt möchten wir an dem Ziel „gewinnbringende Verbindung für beide Seiten“ ansetzen und dieses fördern. Über das Matching zwischen Unternehmen und Stipendiat*innen hinaus, möchten wir Ihnen Kontakte zu talentierten Studierende gezielt ermöglichen. Damit bauen wir den Netzwerkgedanken weiter aus. Dadurch verbinden wir ihr Ziel der Nachwuchsgewinnung und unser Ziel Studierende erfolgreich in der Region zu vernetzen. Das ist unser großes Anliegen. Ausgewählte Stipendiat*innen bekommen die Möglichkeit Unternehmensfavoriten zu wählen und diese Stimmen werden dann Unternehmen als Kontakte zur Verfügung gestellt, um auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und Angebote gezielt an eine Interessengruppe weiterzuleiten. Denn wir sind überzeugt, dass ein bestehendes eigen gewähltes Interesse die gewinnbringende Verbindung fördert.

Was sind die Ziele des Projektes?

  • Stipendiat*innen lernen weitere Fördernde kennen.
  • Fördernde lernen weitere Stipendiat*innen kennen.
  • Fördernde Unternehmen können auf sich und die Stellen aufmerksam machen.
  • Stipendiat*innen lernen potentielle Arbeitgebende bzw. Branchen kennen.
  • Stipendiat*innen und Fördernden entdecken Potentiale außerhalb ihres Wirkungskreises.
  • Stipendiat*innen und Fördernden erweitern ihre Netzwerke.

Wie funktioniert das Projekt?

Stipendiat*innen erhalten zu Beginn der Förderperiode eine Übersicht aller fördernden Unternehmen und als zusätzliche Information Steckbriefe der Unternehmen. Mit dieser Übersicht können Stipendiat*innen insgesamt 4 Stimmen abgeben und mit diesen Stimmen ihre Favoriten Unternehmen wählen. Diese Favoriten konnten Stipendiat*innen nach verschiedenen Interessen auswählen: ob als zukünftger Arbeitgebende, ob als Ort für ein Praktikum oder ob aus Neugier. Die Stimmen der Stipendiat*innen werden dann als Kontakte an die gewählten Unternehmen gesendet. Dabei haben wir Ideen an die Untermehmen gegeben, wie sie die Kontakte gezielt nutzen: E-Mail senden, Stellenangebote senden, zu einem Besuch einladen, telefonieren etc.

Wer kann an dem Projekt teilnehmen?

Alle Unternehmen, die auf der Suche nach Nachwuchs sind, können mit dem Abschluss der Förderung an dem Projekt kostenfrei teilnehmen.

Was beinhaltet die Teilnahme?

  • Zugang zu weiteren interessierten talentierten Studierenden
  • Zusendung der Stimmen als Kontakte
  • Empfehlungen für die Kontaktherstellung
  • Abwicklung des Votings

Die Regelförderdauer für ein Deutschlandstipendium beträgt zwei Semester. Der Vergabezeitraum beginnt jeweils im Oktober und endet im September des Folgejahres.

Mit der unterschriebenen Fördervereinbarung wird die Zahlung der vereinbarten Beiträge verbindlich zugesagt.
Dies ist die Voraussetzung für die Bewilligung eines Deutschlandstipendiums sowie für den Abruf der Bundesmittel durch die HAWK.

Ein fünfköpfiges unabhängiges Auswahlgremium aus den Bereichen Forschung, Industrie und soziales Engagement sichtet die eingegangenen Bewerbungen und entscheidet anschließend über die Vergabe der Deutschlandstipendien. 

Es besteht die Möglichkeit, die zur Verfügung gestellten Mittel mit einer Zweckbindung zu versehen und festzulegen, ob diese an Studierende eines bestimmten Studienganges oder einer bestimmten Studienrichtung vergeben werden sollen.

Darüber hinaus können auch unverbindlich Wünsche geäußert werden, beispielsweise zur sozialen Situation der Stipendiat*innen.

Die Auswahlkommission legt großen Wert auf das passende Matching zwischen Geförderten und Fördernden, d.h. eine Zuordnung spielt eine große Rolle und dafür haben Wünsche bzw. Zweckbindungen Vorrang.

Die Fördernden werden über die Auswahl schriftlich informiert und ihnen werden die Kontaktdaten der zugeordneten Stipendiat*innen zugesendet.

 

Stipendiat*innen und Mittelgeber*innen werden einander eindeutig zugeordnet. 
Sofern beide der Weitergabe durch die HAWK zustimmen, erhalten sie die jeweiligen Kontaktdaten.

Die feierliche Übergabe der Deutschlandstipendien bietet eine erste Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch, auch mit anderen Mittelgeber*innen und Mitgliedern der HAWK.

Die HAWK legt großen Wert darauf, sofern Geförderte und Fördernde dem zugestimmt haben, dass sich beide Seite sich kennenlernen und nachhaltige Verbindungen entstehen können. Dafür organisiert das Team des Deutschlandstipendium während der Förderperiode Get-Togethers, Workshops und Exkursionen, zu denen beide Seite eingeladen werden. 

Aus dem Kontakt zwischen Fördernden und Geförderten ergibt sich oft auch eine ideelle Förderung. Viele Förderer bieten Praktikumsplätze an, laden zu Veranstaltungen ein oder stehen "ihren" Stipendiat*innen als erfahrene Ansprechpartner*innen rund um den Beruf und Studium zur Seite.